Regula Rytz Nationalrätin Präsidentin Grüne

Medien

Tisa kann Ihre Freiheit gefährden

Seit Jahren versuchen Grüne in allen europäischen Ländern, Informationen über das geheime Tisa-Abkommen zu erhalten. Auch in der Schweiz. Die offiziellen Antworten sind ein Meisterwerk der Schönrednerei. So betont der Bundesrat immer wieder, dass Tisa weder die öffentlichen Dienstleistungen noch die Umweltpolitik gefährde.

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Wenn das stimmte, wäre Tisa das erste Abkommen der Welt, in dem alle Länder nur nehmen, ohne etwas geben zu müssen. Freihandel à la carte sozusagen: Man darf das eigene Feld einzäunen, gleichzeitig aber auf den Wiesen der Nachbarn grasen. Das ist wie Samichlaus, Christkind und Osterhase in einem.

Das neuste Leak bringt nun einen weiteren Streitpunkt an den Tag: den Datenhandel. Im Oktober wurde bekannt, dass der Datenschutz in geheimen Papieren als Handelshemmnis gilt und geschwächt werden soll. Diese Entwicklung ist brisant.

Polit-Blog von Regula Rytz im BUND, 6.12.2016

«Wir werden in eine Swissair-Situation kommen»

Die Grünen haben den Abstimmungskampf verloren, die Schweiz sagt Nein zum geordneten Atomausstieg bis 2029. Grünen-Präsidentin Regula Rytz ist trotzdem zum Feiern zumute. Die Kampagne habe viel erreicht.

Watson-Interview mit Regula Rytz, 27.11.2016

Frau Rytz, wie geht es nach der historischen Niederlage weiter?

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist das Kernanliegen der Grünen – und ist heute vorerst gescheitert. 54,2 Prozent der Wähler lehnten die Atomausstiegsinitiative ab. Für Grünen-Präsidentin Regula Rytz kein Desaster: «Es ist schwierig, eine Initiative zu gewinnen. Mit dem vorliegenden Resultat sind wir gut unterwegs.» Die Zustimmung von gut 45 Prozent wertet Rytz als Mandat, um sich im Rahmen der Energiestrategie 2050 weiter für einen Atomausstieg einzusetzen.

Video-Interview mit Regula Rytz im Tagesanzeiger, 27.11.2016

Grünen-Präsidentin lobt Turbenthal

Nationalrätin Regula Rytz freut sich über den Turbenthaler Einsatz für erneuerbare Energien. Das Beispiel zeige, dass ein Atomausstieg möglich ist. Energiefachmann Rudolf Hug warnte vor einem voreiligen Ausstieg.

Landbote 10. November 2016.pdf 319 KB

«Jetzt beginnt umweltschutzpolitisch eine schwierige Zeit»

Grüne Anliegen haben derzeit einen schweren Stand. Trotzdem ist die Atomausstiegsinitiative mehrheitsfähig, weil nicht auf defizitäre Energiepolitik gesetzt werden darf und die künftige Stromversorgung problemlos gewährleistet ist. Das Risiko, die AKWs weiterlaufen zu lassen, ist viel zu gross.

Interview mit Regula Rytz in der Bernerzeitung vom 9. November 2016

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22. September
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24. September
Eidgenössische Abstimmungen