Regula Rytz Nationalrätin Präsidentin Grüne

Medien

Die grüne Renaissance

Die Grünen waren die grossen Verlierer bei den Wahlen 2015. Heute sind sie die Partei der Stunde. Derzeit surft die Partei aber wieder auf der Erfolgswelle. Die klassischen grünen Themen spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

Luzerner Zeitung vom 2. Mai 2017

Grüne Politik zündet wieder

Bei den Wahlen 2015 mussten sie noch untendurch, doch jetzt stehen sie auf der Siegerseite: Die Grünen profitieren von der politischen Grosswetterlage – und von Donald Trump.

Neue Zürcher Zeitung vom 25. April 2017

Die Grünen blühen wieder auf

Bei den nationalen Wahlen 2015 gehörten sie zu den grossen Geschlagenen und verloren im Nationalrat vier von 15 Sitzen, auch ein Ständeratsmandat ging verlustig.Doch nun macht es den Anschein, als hätten die Grünen erstaunlich schnell zurück auf die Erfolgsspur gefunden.

Neue Zürcher Zeitung vom 25. April 2017

Wie man Rechtspopulisten stoppt

Mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ist ein narzisstischer Rechtspopulist in höchste Sphären aufgestiegen. Die Wahlen in den Niederlanden von letzter Woche zeigen schön, wie die rechtspopulistische Mechanik funktioniert. Mit Tabubrüchen und Provokationen verschaffen sich Ego-Patrioten wie Trump, Wilders oder Orban mediale Aufmerksamkeit und zwingen anderen Parteien ihre Themen auf. Sind sie einmal an der Macht, dann werden demokratische Institutionen und Werte, aber auch die Grenzen des Anstandes systematisch durchlöchert. Die beste Antwort auf den Rechtstrend ist nicht die Anpassung, sondern das Aufzeigen von konkreten Alternativen.

«Der Zugang zur Macht muss Menschen vorbehalten bleiben, die nicht in sie verliebt sind», hat Plato einmal gesagt. Diese Erkenntnis wurde durch die US-Wahlen schmerzhaft bestätigt. Überall auf der Welt zeigen deshalb konstruktive Kräfte den Trumps, Erdogans, Freysingers und Wilders parteiübergreifend die Rote Karte. Wir müssen noch viel mehr und noch viel stärker werden!

Eine Carte Blanche von Regula Rytz, 21. März 2017

Ausgleich, Offenheit, Pioniergeist – die Tugenden der Schweiz

Drei alte Tugenden würden helfen, in der Schweiz und als Teil der internationalen Staatengemeinschaft wieder optimistisch in die Zukunft zu schauen. Die erste Tugend ist der Ausgleich. Es ist sozusagen das bestimmende Element unserer Staats- und Gesellschaftsordnung. Zuerst war es der Ausgleich zwischen den katholischen und reformierten Kantonen.

Die zweite Tugend ist die Offenheit. 1848 gewährte die Schweiz politisch Verfolgten aus ganz Europa Asyl und weigerte sich, sie an benachbarte Monarchien auszuliefern.

Artikel von Regula Rytz in der Schweiz am Sonntag, 11. Februar 2017

Gastbeitrag Schweiz am Sonntag 11. Februar 2017.pdf 196 KB

AGENDA

21. Mai 2017
Eidgenössische Abstimmung zur Energiestrategie 2050

29. Mai – 16. Juni
Sommersession

24. Juni 2017
20 Jahre Grüne Köniz

1. Juli 2017
Jubiläumsfest: 30 Jahre Grünes Bündnis Bern!