Was Doris Leuthard von Angela Merkel lernen könnte

Die Medien titelten vor den letzten Wahlen: «Der Atomausstieg ist so gut wie sicher.» Und euphorisch wurde an Weihnachten 2011 verkündet: Parlament und Bundesrat haben den Atomkraftwerken den Stecker ausgezogen. Ende gut alles gut, durfte man als Grüne hoffen. Doch dann begann das Feilschen um den Ausstiegstermin. Die AKW-Betreiber drohen mit Schadenersatzforderungen und träumen von Betriebszeiten bis 2045.

Politblog vom 22. Mai 2013

Ein Kommentar zu “Was Doris Leuthard von Angela Merkel lernen könnte

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Dass die Medien gerne übertreiben, sticheln und hoffnungsvoll schreiben, sollte langsam bekannt sein. Es gibt immer solche, die darauf hereinfallen. Ich nehme an, die Schweizer AKWs sind zu Alternativmöglichkeiten noch nicht bereit, da die Umsetzungen der Alternativen sehr viel Arbeit bedeuten. Wieso die AKWs so wenig riskant sind, ist unklar. Wieso sind deren Chefs dann Unternehmer geworden, wenn sie doch kein Risiko eingehen wollen. Das ganze Business ist eigentlich riskant, wenn man es genau betrachtet und zu Auswegen sollte man schon bereit sein. Es läuft ja im Geschäftsleben aus hin und wieder etwas aus dem „Ruder“ und da ist auch Spontanität erforderlich. Wieso dann bei den Umgestaltungen nicht? Die Form kann ja ein AKW behalten, nur die interne Umwandlung steht im Fokus. Suchen die Betreiber so ungerne nach künftigen Lösungen? Wenn dies der Fall ist, sind sie aber falsch positioniert.

    Martin Fischer, Worb

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