Luft für einen Neuanfang in Griechenland!

Die Ferien stehen vor der Tür. Viele Schweizer/innen zieht es nach Griechenland, wo Inseln, Sandstrände, Kulturgüter und mediterrane Gemütlichkeit locken. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Griechenland steht kurz vor dem Staatsbankrott. Die Kellnerin an der Strandbar kann sich die Krankenversicherung und die Impfungen für ihre Kinder nicht mehr leisten. Vier von zehn Rentnern leben unter der Armutsgrenze. Gut ausgebildete jungen Griech/innen wandern aus und suchen ihr Glück in der Schweiz. Und wer gar nichts mehr zu verlieren hat, durchforstet die Abfalleimer in Athen nach Essensresten.

Kommentar für die Schaffhauser Nachrichten vom 4.7.2015

Ein Kommentar zu “Luft für einen Neuanfang in Griechenland!

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Irgendwie verstehe ich beim „Armenhaus“ Griechenland beide Seiten. Einerseits hat Griechenlands frühere korrupte Führung zu sehr auf eigene Interessen geachtet, hat einiges zum „Schlammassel“ beigetragen und andererseits braucht Griechenland wieder Vertrauen, aber trotzdem eine kontrollierte Führung durch europäische Aufsicht betreffend Diskriminierungen, Ferienplan in den Regierungen und „unnötigen“ Ausgaben, um erneut so einen Kollaps zu verhindern. Ich denke, das Hauptproblem liegt in den „unnötigen“ Ausgaben. Jedes Land will sich betreffend Tourismus präsentieren, um auf Einnahmen im Tourismus zu erhoffen. Das braucht es meines Erachtens nicht unbedingt. Sofern sich ein Land solche Ausgaben zwecks Tourismus „Anlockung“ nicht leisten kann, soll es so bleiben und sich auf seine wahren Stärken reduzieren. Auch die Präsentationen für Touristenbegrüssung kosten Geld und dies nicht wenig. Sich auf das Wesentliche zu kontrieren, ist auf die Dauer viel sinnvoller. Die Touristen schätzen dies ja gerade in den Ferien, weil dort Vieles anders präsentiert. Eifersucht treibt jedes Land früher oder später in den Ruin und dies muss nicht sein.

    Martin Fischer, Worb

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