Qualitätsmedien statt Sonntagspredigt aus Herrliberg

Seit Wochen wird darüber spekuliert, ob der ehemalige SVP-Bundesrat Christoph Blocher eine Gratis-Sonntagszeitung auf die Beine stellen will. Die Vermischung von Politik und Medien ist nicht neu. Viele Zeitungen sind aus politischen Bewegungen heraus entstanden, die NZZ, das «Vaterland» oder die «Tagwacht». Die meisten wurden von Forumszeitungen abgelöst. Doch seit einigen Jahren ist eine einseitige «Repolitisierung» der Medienwelt im Gang.

Eine Carte Blanche von Regula Rytz, Tagesanzeiger vom 16. August 2016

Ein Kommentar zu “Qualitätsmedien statt Sonntagspredigt aus Herrliberg

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Die Medienvielfalt samt Medienwelt sollte in der Schweiz erhalten bleiben. Mitsamt allen 4 Sprachen. Besser die vielen „Gratis Zeitungen“ reduzieren, die grösstenteils auf Werbungseinnahmen kursieren, die den Zeitungsmarkt mit den Jahren streitig machen könnten. Ein sogenanntes „Zeitungssterben“ würde weniger Hintergrundinformationen wie wahrscheinlich auch mehr Druck zwecks zu grosser Konkurrenz im Medienmarkt und mit der Zeit auch mehr Arbeitslose zwecks Fusionierungen bedeuten. Dies alles braucht die nationale Medienvielfalt nicht und darum lieber die „Gratis-Zeitungen“ reduzieren. Das „Gratis“ scheint mir ein wenig in Mode geraten zu sein, was nicht gut für die Zukunft in der Arbeitswelt sein kann.

    Martin Fischer, Worb

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