Ausgleich, Offenheit, Pioniergeist – die Tugenden der Schweiz

Drei alte Tugenden würden helfen, in der Schweiz und als Teil der internationalen Staatengemeinschaft wieder optimistisch in die Zukunft zu schauen. Die erste Tugend ist der Ausgleich. Es ist sozusagen das bestimmende Element unserer Staats- und Gesellschaftsordnung. Zuerst war es der Ausgleich zwischen den katholischen und reformierten Kantonen.

Die zweite Tugend ist die Offenheit. 1848 gewährte die Schweiz politisch Verfolgten aus ganz Europa Asyl und weigerte sich, sie an benachbarte Monarchien auszuliefern.

Die dritte grosse Tugend der Schweiz ist der Pioniergeist. Der längste Bahntunnel der Welt, das Verbot von Kinderarbeit, die Einführung des Katalysators – wo ein Problem war, wurde es nach dem Prinzip «l’état c’est nous» gemeinschaftlich gelöst.

Gastbeitrag von Regula Rytz in der Schweiz am Wochenende vom 11.02.2017

Ein Kommentar zu “Ausgleich, Offenheit, Pioniergeist – die Tugenden der Schweiz

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Ausgleich, Offenheit und Pioniergeist soll es immer geben und sind national wie auch international zu fördern. Der Optimismus (wenn auch mit skeptischen Ansichten) wird schlussendlich siegen. Wenn Pioniergeist mit Offenheit und fairem Kampfgeist für kurze Zeit einknicken, es sollte immer Motivationen für deren Aufwinde sein. Neue Ideen für sinnvolle Umsetzungen zur Verstärkung des Pioniergeistes und der Offenheit sollten stets erneut gefördert werden, für ein künftiges, lösungsorientiertes, friedliches nationales wie auch internationales kommunizieren. Das bringt schlussendlich Wirtschaft und Menschheit weiter.

    Martin Fischer, Worb

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.