Rytz fordert: Nur noch mit Tempo 160 statt 200 im Gotthard

Regula Rytz hat einen Vorstoss eingereicht, der die Tempolimite der Personenzüge, die durch den Gotthard fahren künftig von 200 auf 160 km/h begrenzen soll. Mit dieser Massnahme sollen mehr Güterzüge durch den Tunnel kommen, was die Verlagerungspolitik von der Strasse auf die Schiene weiter vorantreibt.

Artikel im Bund vom 18.09.2017

Ein Kommentar zu “Rytz fordert: Nur noch mit Tempo 160 statt 200 im Gotthard

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Eine Drosselung des Tempos auf 160 km/h schadet den Personenzügen auch nicht, falls dies nicht schon längst geschehen ist. Staub aufwirbeln in Tunnels ist unnötig. Den Fahrgästen dürfte es keine Rolle spielen, ob sie mit 40 km/h weniger im Gotthardtunnel unterwegs sind. Wer eine solche Reise ins Tessin eingeht, dem kommt es auf einige Minuten länger Fahrtdauer auch nicht an. Einerseits nehme ich nicht an, dass jemand diesen Alltagweg zur Arbeit in Kauf nimmt und zum anders gibt es ja Stecker für Laptops im Zug, von denen aus sie ihre schriftlichen Alltagsarbeiten schon mal erledigen können. Ich sehe überhaupt kein Problem dabei. Auch durch andere Schweizer Tunnels könnten übrigens die Personalzüge auch einmal das Tempo drosseln. Würde alles weniger Staub bis Feinstaub aufwirbeln und die integrierten Lüftungen oder Ventilatoren könnten täglich etwas reduzierter aktiv sein, was wiederum auf den Stromverbrauch und möglicherweise die Haltbarkeit der Ventilatoren oder Lüftungen hätte. Eine Idee wäre es jedenfalls wert.

    Martin Fischer, Worb

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