Rekord beim Familiennachzug

Die Zahl der Asylgesuche sinkt in der Schweiz, im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesuche um Familiennachzug steigen jedoch stark. Die SVP fordert, den Familiennachzug für vorläufig aufgenommene Flüchtlinge zu stoppen.

Regula Rytz sagt dazu:

Dass die SVP gerade hier ansetzen will, zeigt einmal mehr, dass sie auf Kosten der Menschenrechte politisiert.

Artikel im BlickamAbend vom 30.01.2018

Ein Kommentar zu “Rekord beim Familiennachzug

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Wenn andere Nationen in der Schweiz um Asyl erbitten und gelegentlich auch erhalten, dann sollte man auch mit einem eventuellen Nachzug rechnen. Sich darauf vorzubereiten, wäre auch einmal ein künftiger Gedankenansatz. Aber da sich einige den Nachzug aus finanziellen Gründen nicht leisten kann, machen sich einige Parteien umsonst zu viele negative Gedanken darüber. Statt sich an der sinkenden Asylgesuchen sich zu freuen, bedenkt man schon wieder Weiteres zur negativen Äusserung. Das in Wirklichkeit überhaupt nichts bringt. Lösungen für neue Herausforderungen wären da um einiges besser. Wie wäre übrigens die Reaktion einiger Schweizer und Schweizerinnen, wenn sie plötzlich nicht mehr auswandern dürften und im Ausland keine Studien- bis Berufserfahrungen sammeln dürften? Dies gäbe einige Wiederstände mehr, würde ich meinen. Was wäre, wenn plötzlich andere Nationen auch etwas gegen uns Schweizer hätte und wir ein Einreiseverbot oder Bleibeverbot in den auserwählten Ländern bekämen? An die „Kehrseite der Medaille“ denkt wohl keiner. Wir Schweizer fliegen doch auch gerne ins Ausland in die Ferien. Also dann sollten uns gegenüber anderen Nationen auch gerechter verhalten. Hätten wir zudem viele Touristen nicht, wäre unser Arbeitsmarkt und unsere Wirtschaft nicht so florierend.

    Martin Fischer, Worb

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