Postauto-Skandal: mehr Staat oder mehr Privatisierung?

Nachdem der Postauto-Skandal publik wurde, kommt eine Debatte darüber auf, ob es mehr Staat braucht oder ob Privatisierungen eine Lösung sind. Die Positionen gehen auseinander. Die SP fordert verbindlichere Forderungen beim Leistungsauftrag. Die FDP will eine Diskussion über Privatisierungen führen und die CVP über den Service Public. Regula Rytz von den Grünen fordert:

Ich verlange eine Anpassung der strategischen Ziele für die Post. So soll das Ziel des ‹rentablen Wachstums› durch das Ziel des ‹öffentlichen Nutzens› ersetzt werden.

Artikel in der Schweiz am Wochenende vom 17.02.2018

Ein Kommentar zu “Postauto-Skandal: mehr Staat oder mehr Privatisierung?

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Auch die Post sollte künftig noch genauer kontrolliert und überprüft werden. „Glauben ist gut, aber Kontrolle ist besser“. In dessen Verwaltungsrat hat es bestimmt einige Mitglieder, die verhältnismässig zu viel verdienen. Es ist dasselbe, die Arbeiterschicht muss auf die Dauer für Fehlentscheidungen auf Verwaltungsebene dafür „gerade stehen“ und das ist alles andere als Fair. Man merkt, dass die Post zu viel „geschützt“ wurde und nie wirkliche Konkurrenz hatte. So ein Skandal darf nicht noch einmal vorkommen. Fehlentscheidungen zuzugeben ist übrigens keine Schande. Wie wäre es einmal damit gegenüber den Mitarbeitern?

    Martin Fischer, Worb

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