«Wir haben Rückenwind»

Regula Rytz im Interview mit dem Sonntagsblick über den heissen Sommer, die Fair-Food-Initiative, das Wahljahr 2019 und Gewalt an Frauen.

Blick vom 19.08.2018

 

Ein Kommentar zu “«Wir haben Rückenwind»

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Das mit der “Fair-Food Initiative” und dessen genaueren künftigen Deklarierung finde ich generell eine gute Sache. Aber wie kann man die Konsumenten und die Betriebe dazu bringen, weniger bis nichts noch Geniessbares weg zu werfen? Da habe ich noch meine Fragezeichen. Ist die Produktion des Schweizer Bauern dadurch nicht gefährdet? Auf diese sind wir Konsumenten schlussendlich angewiesen. Wenn bei einigen der monatliche Verdienst etwas höher wäre, würden sich die Betroffenen wahrscheinlich auch künftig “Fair Food” Ware leisten können. Der Verdienst ist meines Erachtens das eigentliche Problem. Am Willen liegt es oft nicht. Und wegen “Fair Food” sich zu verschulden, ist auch unrealistisch. Es ist eine heikle Sache, das Ganze. Denn für die übrigens obligaten Pflichten (Miete, Krankenkasse, Steuern, etc.), hintern eventuell noch zusätzlich die “Fair-Food” Einkäufe, die man vielleicht gerne unterstützen möchte. Das ist das Problem.
    Zum anderen sind günstige Wohnungen selten geworden, die für die wenig Verdienenden solche Käufe eventuell noch möglich machen könnten. Die steigenden Mieten könnten auch ein künftiges Problem für einige darstellen.

    Die überschätzte Budgeteinteilungen könnte bei Vielen ein weiteres Problem für die Zukunft darstellen, aber dies hat ursprünglich andere Mängel aufzuweisen.

    Martin Fischer, Worb

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