Ausgeschossen!

Der Startschuss zur “AUSGESCHOSSEN!”- Kampagne der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) fiel am 1. August. Die Kampagne thematisiert die vier Säulen der Schweizer Beteiligung an Kriegen weltweit: 1) Finanzierung von Rüstungsfirmen, 2) Kriegsmaterialexporte, 3) Forschung für militärische Zwecke und 4) die Rüstungslobby im Parlament.

Die GSoA weist damit auf auf die Schweizer Mitschuld an den Kriegen und Konflikten dieser Welt hin. Sie kritisiert die Finanzierung von Rüstungskonzernen durch Schweizer Finanzinstitute.

Lesen Sie hier die Medienmitteilung zum Kampagnenstart

Ein Kommentar zu “Ausgeschossen!

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Die Schweiz sollte aufhören, Waffen oder solche Teichen dazu ins Ausland zu liefern. Vor allem nicht an Länder, die noch Bürgerkriege führen. Da sollten die Lieferanten besonders hellhörig werden und deren Lieferungswünsche stornieren. Wir wissen ja nicht, ob die Lieferung im Ausland für Ausstellungen in Museen oder für grausame Delikte benützt wird. Klar, stecken auch Arbeitsplätze hinter jeder Lieferung. Aber ob es im Ausland (vor allem in den Öl- oder Drittweltstaaten) Schützenvereine gibt, die Lieferungen auch dafür für Übungen benützt werden und jeder/jede Schütze/Schützin mit einer Waffe auch richtig umgehen kann, ist sehr fraglich. Es ist zu wünschen, es wäre so. Die Adressaten solcher Bestellungen müssten eigentlich sehr genau über dessen Gebrauch der Gegenstände Auskunft geben, auch die Militärgruppierungen im Ausland. Und den Rest entscheidet dann die Schweiz, ob glaubhaft oder nicht. Dies hat nichts mit Sportvereinen in der Schweiz und Schweizer Militär zu tun. Das sind zwei verschiedene “Gebiete”. Den Arbeitsort auf keinen Fall durch Angstmacherei gefährden, nur ein wenig umsichtiger sein, an wen man ausliefert. Ein Umdenken hat noch niemandem geschadet.

    Ein anderes Beispiel ist eine Konfrontation mit Tieren. Zuerst als Abschreckung in die Luft schiessen und ansonsten wirklich nur aus Notwehr handeln. Das Erlegen eines Tieres nicht aus Spass am wildern oder durch “Mut beweisen” sich selbst brillieren, sondern wirklich nur aus Notwehr, wenn’s nicht mehr anders möglich ist. Man sollte sich ein Beispiel an den Jägern nehmen. Diese erlegen ein Tier nicht, weil es Freude bereitet, sondern dies hat oft einen Grund. Entweder ist das angefahrene Tier geschwächt, es hat eine Verletzung oder es könnte eine Gefährdung für den Menschen darstellen (Tollwut oder Ähnliches).

    Grüsse von Martin Fischer aus Worb

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