Politik für die Menschen und für die Natur

«Manche meinen, lechts und rinks kann man nicht velwechsern», schrieb der Lyriker Ernst Jandl 1966. Eine provozierende Aussage war das, mitten im Kalten Krieg. Denn in der bipolaren Ordnung der damaligen Welt liess sich die Politik noch bequem in simple Schwarz-Weiss-Schemen pressen. Heute ist alles komplizierter geworden.

Ein Gastkommentar von Regula Rytz in der NZZ vom 24. November 2018.

Ein Kommentar zu “Politik für die Menschen und für die Natur

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Es wäre sinnvoll, wenn das politische und abgestimmte Ergebnis für Mensch, Tier und Natur nützlich ist. Mehr berufliche Umverteilungen statt Streiks und Blockaden bringen die Schweiz wie auch Europa künftig mehr vorwärts. Es geht leider anscheinend immer wieder vergessen, dass es zu allem zuerst Alternativen braucht, bevor man streikt. Ansonsten stehen die Menschen vielleicht künftig ohne Job und Verdienst da und dies ist schlussendlich alles andere als Fördernde Wirtschaft. Was ich an der gesamten Politik vermisse, mehr Lösungen für die aktuellen Situationen. Durch Lösungen werden künftig neue Ausbildungsplätze, Berufe, Nebenjobs, Beschäftigungsprogramme erschaffen wie auch erweitert, während Blockaden und Streiks letztendlich nur alles dauerhaft verschlimmern. Wir brauchen eine fortschreitende Schweiz wie auch ein lösungsorientiertes Europa. Denken wir an die aktuellen Arbeitslosenzahlen, an die Nichtbeschäftigten und die Unterforderten und vor allem an die Jugend der Zukunft. Betreffend gemeinsames Europa habe ich ein sehr interessantes Büchlein gelesen, “Wer, wenn nicht wir”. Wenn alle gemeinsam nach nützlichen Lösungen suchen, dadurch kann in der Förderung wie auch in der Wirtschaft und Bildung ein neues zukunftsorientiertes Europa für alle Kulturen entstehen. Aber ohne förderliche Vorschläge der Politik geht’s nicht und deshalb ist diese betreffend Zukunft besonders gefordert. Mehr Offenheit für Neues hat noch niemandem geschadet. Zum andern soll die Technisierung den Menschen künftig in den Arbeiten nur unterstützen und nicht ersetzen.

    Martin Fischer, Worb

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