SRF Club: Sinkflug der SVP – ist das Erfolgsmodell am Ende?

Nach den Zürcher Kantonalwahlen: Was heisst der Sinkflug der SVP für die Zukunft der grössten Partei der Schweiz? Wie will sie sich bis zu den nationalen Wahlen im Herbst fangen? Und wie lange können GLP und Grüne von der Klimadebatte profitieren?

Mit Barbara Lüthi diskutieren:

  • Rita Fuhrer, Alt Regierungsrätin ZH/SVP
  • Oskar Freysinger, Wahlkampfleiter SVP Westschweiz
  • Benjamin Fischer, Präsident Junge SVP
  • Andreas Ladner, Professor für institutionelle Politik
  • Regula Rytz, Präsidentin Grüne
  • Corina Gredig, Co-Präsidentin GLP/ZH

Die Sendung zum Nachschauen auf SRF

Ein Kommentar zu “SRF Club: Sinkflug der SVP – ist das Erfolgsmodell am Ende?

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Zuerst einmal möchte ich so äussern, wenn der Wähleranteil nicht zufriedenstellend ist, muss man allgemein und national dringend nach einer Lösung suchen, die auch künftig trotz der Technisierung weiter funktioniert. Ob der Wähler mit den Meinungen einverstanden ist oder nicht, gewählt muss trotzdem werden. Ohne Wahlergebnisse wenig bis minimale Änderungen und dies will bestimmt niemand. Das E-Voting gefährde die Demokratie? Das kann doch nicht euer Ernst sein? Eine künftige Abstimmungsvariante und es wird gleich zu Beginn blockiert? Die Technologie macht auch eines Tages vor den Abstimmungen nicht halt. Wo es ein Aufwind gibt, gibt es auch einen Sinkflug. Ist doch ganz normal, Ob man dies persönlich akzeptiert, wie man mit dem Wahlresultat umgeht und welche Schlüsse wie Verbesserungen man daraus zieht, das ist etwas anderes. Das mit den Demonstrationen ist eine Sache und solange diese gewaltfrei bleibe, sind diese neue politische Belebung auch anzuerkennen. Die Sicht und Anliegen der Jungen ist oft eine andere, wie die Erwachsen und politisch erfahrenen „Hasen“. Aber es stimmt schon, die Politik sollte gegenüber den Jüngeren offener wie hellhöriger werden für neue Ideen, Vorschläge, Realisierungen der Berufserweiterungen und Veränderungen. Solange GLP und Grüne den Jüngeren sozialere, interessantere, abwechslungsreichere wie reelle Themen bieten und vor allem dessen Anliegen genau zuhören, solange werden sie auch im Aufwind sein. Das bessere wie auch vernünftigere Argument und Engagement in der Politik wird wahrscheinlich vom Volk eher angenommen. Nur ist noch die Frage, wie viele von den Demonstranten betreffend Klimadebatte dürfen auch altershalber wählen und wer ist noch zu jung dafür. Das ist dann die Kehrseite am Ganzen. Ob an heissen Sommertagen die meisten der Demonstranten nicht lieber die Badi vorziehen, ist nochmals ein anderer Punkt. Und während des Schulunterrichts zu demonstrieren, das kann künftig Schwierigkeiten mit sich bringen. Spätestens wenn die Schüler oder Studenten zwecks unerlaubten Abwesenheiten auf Lehrstellensuche sind. Dann werden diese Abwesenheiten wahrscheinlich einige bereuen. Schlussendlich schaden unerlaubte Abwesenheiten für Demos auch der gewünschten Berufswahl, zwecks unerfüllten Noten und müsste sich jeder Teilnehmer an den Demos an der eigenen Nase nehmen. Die Bildung und Berufsvielfalt darf dadurch nicht schaden. Sonst ist etwas schief gelaufen. An dies müsste man vielleicht auch einmal denken.

    Martin Fischer, Worb

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