Arena: ÖV ausbauen, Klima retten?

Überfüllte Züge, steigende Preise und Verspätungen im ÖV: Ist es jetzt endlich Zeit, dies zu ändern? Braucht es jetzt mehr Geld für den ÖV – gerade auch wegen des Klimawandels? Oder nützt das nichts gegen den globalen Klimawandel und Autofahrer würden unnötig zur Kasse gebeten?

Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»:

  • Regula Rytz, Präsidentin Grüne, Nationalrätin Grüne/BE
  • Ueli Stückelberger, Direktor Verband öffentlicher Verkehr VÖV
  • Christian Imark, Nationalrat SVP/SO, Präsident Astag SO
  • Thierry Burkart, Nationalrat FDP/AG, Vize-Präsident TCS

 

Die Sendung zum Nachschauen auf SRF online

Ein Kommentar zu “Arena: ÖV ausbauen, Klima retten?

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Einen Ausbau am ÖV ist nicht notwendig. Die Einteilungen im OV müssen künftig besser durchdacht wie fabriziert werden, Das ist bestimmt machbar. „Platz ist in der kleinsten Hütte“. Den Platz für die Skiablage im Winter zum Beispiel auch für die Veloplatzierung ab dem Frühling benützen.

    Die Pendler, welche ihren Ausflug geniessen, können sich beispielsweise die Fahrzeiten einteilen und haben ja nichts zu pressieren. Wieso müssen diese Ausflügler gerade zu Stosszeiten im ÖV mitfahren? Muss dies unbedingt sein? Wenn der Zug voll ist, wartet man den nächsten ab. Eine lange Reise sollte man besser mit Übernachtungen verbinden, um nicht die Stosszeiten zu geraten. Es geht, man muss nur wollen. Dasselbe ist auch der Fall, wer zum Flughafen Zürich oder anderen Flughäfen per ÖV reist. Sich dafür genügend Zeit nehmen und nicht sich durchzwängen oder hetzen wollen. Für was. Man fährt ja in die Ferien und das bedeutet, alleine schon, dass man Zeit genug hat. Ob Zug oder Flug, die Reise geht auch nicht schneller, wenn Einzelne pressieren. Auch Lift und Rolltreppen fahren nicht schneller. Die Hetzerei ist also ein Gesellschaftsproblem und meistens unnötig. Man nervt sich dadurch nur selbst. Ob Ferien oder freie Tage, an diesen Tagen kann man alles gelassener nehmen. Wer hetzt und sich hindurchdrückt, macht sich höchstens noch unbeliebt. Bei der Ferienplanung fängt übrigens alles bereits an. So buchen, dass man gar nicht in Stosszeiten gerät, zum Beispiel. Mit der Organisation bei sich selbst, ist meistens Vieles schon erledigt. Die Hauptverantwortung von überfüllten Zügen wie Bussen liegt bei der heutigen Gesellschaft. Müssen wir überhaupt unbedingt überall hin reisen? Ist dies nötig? Das ist auch so eine Frage.

    Martin Fischer, Worb

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.