«Ich war nie Sklavin von Verkehrsprognosen»

Wie viel Verkehr ertragen wir? Diese Frage müsse die künftige Verkehrsplanung leiten, sagt Grünen-Präsidentin Regula Rytz.

Die Klimadebatte bringt auch Bewegung in die Schweizer Verkehrsplanung. Das Rezept «Mehr prognostizierte Nachfrage, mehr Strassen» funktioniert nicht mehr, weder in Bern, Biel noch anderswo. Diese Position vertritt Regula Rytz im Gespräch mit Infosperber-Mitarbeiterin Gabriela Neuhaus und fordert «Intelligenz statt Beton». Rytz ist Präsidentin der Schweizer Grünen, Ständerats-Kandidatin im Kanton Bern, und sie war von 2005 bis 2012 Verkehrsdirektorin in der Berner Stadtregierung.

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Ein Kommentar zu “«Ich war nie Sklavin von Verkehrsprognosen»

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Währen sorgfältig geplante Autobahnen übereinander mit Stützpfeilern versehen nicht die Lösung für mehr Platz betreffend Strassenverkehr? Auf Wanderungen in der Nähe der Strassen haben wir gesehen, dass einzelne Strassenabschnitte übereinander gebaut sind. Ich könnte mir vorstellen, dass diese danach in andere Richtungen führen. Für in Zukunft wäre dieses Strassenmodell von Autobahnen und Strassen jedenfalls. Und dies in der ganzen Schweiz. Dieses Modell wäre intelligent bauen, jeden Platz sinnvoll ausnützen, auch zugunsten zum Erhalt der Natur. Auf diese will ja in Zukunft bestimmt niemand verzichten. Dann hätten wir das Desaster.

    Dasselbe gilt übrigens für künftige Bauten von Velo- und Fusswegen, Intelligent bauen muss das künftige Ziel sein. Wieso auch nicht einmal Velo Wege übereinander bauen für kürzere Strassenabschnitte? Wäre vielleicht für die Zukunft auch einmal eine Idee.
    Wege für Fussgänger und Velo zu trennen, wäre auch einmal eine künftige Idee wert. Wie viele führ teilweise mit hohem Tempo von hinten ein Velofahrer neben uns vorbei. Dies kann lästig sein auf die Dauer, gerade auf Wanderwegen. Darum würde ich es künftig sehr begrüssen, die Velos müssten mehr Rücksicht auf uns Fussgänger nehmen. Denn wir Wanderer sind die schwächeren im Verkehr. Velos gehören eigentlich auf die Strasse, wo es kein Radweg hat, würde ich meinen. Auch da müsste sich jeder Velofahrer an der eigenen Nase nehmen, etwas rücksichtsvoller gegenüber den Fussgänger zu sein. Auch die Velofahrer haben ein „Pflichtenheft“ zu erfüllen. Dies geht meines Erachtens oft vergessen in der hektischen Zeit. Und dies ist sehr schade.

    Was sich die Kurierdienste wie E-Bike-Lenker manchmal erlauben, könnte auch einmal zum Problem werden. Und dann wird’s ungemütlich für den Wanderer oder Fussgänger. Die Velos müssten wieder eine Klingel bekommen, dass der Schwächere von ihnen noch die Chance hat, auszuweichen oder auf die Seite zu gehen. Auf Bahnhofperrons müssten eigentlich alle Fortbewegungsmittel (in der Freizeit) verboten werden, alleine schon wegen der Rücksicht auf andere. Die Pendler sollten den Vortritt haben auf Perron und andere haben sich daran zu fügen. Dies ist auch ein Gesellschaftsproblem, was vereinfacht zu lösen wäre.

    Martin Fischer, Worb

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