Freihandelsverträge dürfen die Menschenrechte nicht ausklammern

Bundespräsident Maurer absolvierte im Sommer ein echtes Kontrastprogramm. Im August zelebrierte er am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf die Wurzeln und Werte der traditionellen Schweiz. Ein paar Wochen zuvor war er als einer von fünf Bundesräten nach Peking gereist, um den Weg für ein Freihandelsabkommen mit China zu ebnen.

Politblog vom 9. Dezember 2013

Ein Kommentar zu “Freihandelsverträge dürfen die Menschenrechte nicht ausklammern

  1. Sehr geehrte Frau Rytz

    Bevor man Freihandelsabkommen in Peking regeln kann, muss man zuerst politisch dafür sorgen, dass dessen Demokratie (falls die Chinesen überhaupt eine ähnliche haben) fair umgesetzt wurde, zugunsten aller Chinesen. China sollte für die Chinesen da sein, zu deren Sorgen faire Lösungen suchen, verkünden und nicht umgekehrt. Dann wird auch dessen Marktwirtschaft rentabler funktionieren. Es ist alles ein Geben und Nehmen. Wer Profit ernten will, muss zuerst zu geben, dienen und aufzuklären bereit sein. Dies gilt übrigens auch für alle Länder wie Inselstaaten der Erde. Erst wenn die Fairness in Demokratie gewährleistet ist und Niemandem geschadet wird, kann an ein Freihandelsabkommen gedacht werden. Egal mit welchem Land oder Inselstaat. Fairness muss vorhanden sein, sonst Hände weg mit dessen Handelsverträgen.

    Martin Fischer, Worb

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