Klimawandel stoppen?

In der Sendung «Basler Zeitung Standpunkte» vom 24. November 2018 diskutieren Regula Rytz (Nationalrätin Grüne), Markus O. Häring (Geologe), Reto Knutti (Klimaforscher ETH Zürich) und Dominik Feusi (Wirtschaftsredaktor Tamedia) unter der Leitung von Moderator Reto Brennwald über den Klimawandel.

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5 Kommentare zu “Klimawandel stoppen?

  1. Klimawandel kann nicht mehr nur Thema von einzelnen Menschen und von Freiwilligkeit sein. Es ist nicht 5 nach 12, sondern 15 Minuten nach. Ich bin weder grün noch links, üblicherweise wähle ich eher mitte Rechts, aber beim Thema Umwelt stehe ich rein logisch auf der Seite der Menschen, die für den Planeten sind und somit auch für Leben. Alle Vorstösse in diesem Belang gehen in die einzig richtige Richtung.
    Ich bin dafür, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren die Abgaben der Menschen zahlen sollten, welche ein E-Fahrzeug oder einen Plug-In Hybrid fahren. Das ist gerecht und zwingt auch die permanenten Anbieter von SUV Herstellern zum Umdenken. Diese Fahrzeuge sind überflüssig, verursachen mehrkosten in Sachen Strassenbau, brauchen mehr Pneus, also Kautschuk und das Parkproblem mit den schmal berechneten Plätzen die angepasst werden müssen, diese Kosten sind auch nicht gedeckt. Fahrzeuge mit Diesel oder Benzin betrieben mit Hubraum über 1500 ccm. müssen höher besteuert werden, nicht können. Genauso sollen finanzielle Anreize geschaffen werden, die E-Mobilität zu fördern, günstiger Kaufbedingungen, Leasingmöglichkeiten sowie Zulassungen in die City. Gleiches muss gelten für Heizungen in Gebäuden und die Extrawurst von Kernzonen – Schutz müssen auch fallen. Solardächer integrieren sich heute gut ins Landschaftsbild.
    Auch Flugtickets dürfen mehr kosten, die sind eh zu billig, Fliegen um jeden Preis sollte höher besteuert sein.
    Und wer jetzt fragt und Du? Ich bin ein Sünder, der sich Gedanken macht und bereit ist Seines einzubringen, wenn die Politik mitzieht. Diesen Anreiz braucht es nun mal, denn Politik und Eigeninitiative gehen Hand in Hand, sonst funktioniert es nicht.
    Und schon mal deshalb JA zur Zersiedelungsinitiative, es geht nicht um Parteien sondern um uns ALLE. Ich wäre sogar dafür, dass man statt Wald abholzt wie gerade aktuell wieder, für jedes Neugeborene einen neuen Baum pflanzen müsste. In Prag 10 geht man diesen Weg aktuell gerade. Wie schön der Gedanke. Von mir aus könnte man dies auch für jedes gekaufte Flugticket tun, dann hätten wir die Zersiedelung schon von selbst gelöst. Mehr Wald mehr Leben.

  2. Fliegen ist die grösste Klimasünde. Statt nach Nepal zu fliegen, könnte man sich um die Armen im eigenen Land kümmern. Alle Grünen sollten nicht mehr fliegen. Auch nicht an eine Klimakonferenz.

    1. Guten Tag

      Unser Ziel ist es nicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern konstruktive Lösungen vorzuschlagen, um das Klima zu schützen. Sie haben aber natürlich recht, Fliegen ist schädlich für das Klima. Die Grünen möchten deshalb auch endlich eine C02-Abgabe auf alle Flugtickets umsetzen. Frau Rytz ist erst 5x geflogen in ihrem ganzen Leben und hat immer ihren Co2-Ausstoss kompensiert.

      Freundliche Grüsse
      Eliza Kamm

      Persönliche Mitarbeiterin

  3. Sehr geehrte Frau Rytz

    Auch soziale, künftige Lösungen und die Abhängigen vom sozialen Umfeld ernster zu nehmen in Zukunft, dies wäre auch Förderalismus. Einfach auf eine andere Art. Die körperlich, geistigen und psychischen Handycapierten möchten vielleicht aktiv zum lebenswerteren Umfeld aktiv beitragen, aber durch Einschrenkungen sind sie daran gehindert. Für solche sollten ebenfalls zufriedenstellende Lösungen finden und diese Betroffenen nach ihren Möglichkeiten in die positiven wie Europa Veränderung mit integrieren gewillt zu sein. Auch die sozialbenachteiligten Leute können gute Ideen betreffend Veränderung haben.

    Zum weiteren habe ich kürzlich ein Buch „Die grosse Abzocke – wie Konzerne systematisch die Kunde übers Ohr hauen“ gekauft. Es kann doch nicht sein, dass die Festtage nur noch zum Kommerz werden und der Hintergrund dieser Festtage im Volk vergessen wird. Betreffend Kommerz zu Festtagen wäre auch einmal eine Lösung dringend zu finden.

    Martin Fischer, Worb

  4. Sehr geehrte Frau Rytz

    Laut der leerreichen Diskussionen in der Sendung „Basler Zeitung Standpunkte“ werden mir zu viele Verantwortungen einander zugeschoben, zu wenig nach gemeinsamen Lösungen gesucht und Vorwurfe verstreut. Dies wirkt ein wenig störend in der ganzen Klimadiskussion. Die CO2-Problematik ist nur ein kleines „Puzzleteil“ des Klimawandels, was leider immer gerne vergessen wird. Natürlich soll man spezifisch auch das sogenannte Kleine Problem beseitigen, doch es gibt nebenbei noch weiteres in derselben Problematik zu lösen. Wieso nicht auch gemeinsam nach Lösungen zu suchen, in denen man sich gegenseitig einig ist. Dieses Anliegen gilt übrigens auch für die ganze Polit-Diskussionen. Im Alleingang und mit „Ellbögeln“ kommt niemand schlussendlich weiter ist einem Rückschritt gleich. Wieso werden eigentlich immer nur Forderungen gestellt und diese lösen sollen dann andere? Ist das Fairness? Es braucht die gesamte Politik und Forschungen für Lösungen, für ein künftiges, beschwerdefreieres Leben und bessere Existenzen durch ökologische, nützliche Produktverarbeitungen. Betreffend des „Pariser-Abkommens“ ist es ähnlich. Nur gemeinsam geht es, mit vereinten Kräften, Forschungen und technisch, nützlichen Geräten, die der Umwelt möglichst nicht schaden. Die Schweiz wie auch alle Länder Europa müssen endlich bereit sein, ihren Wissensstand mitsamt ihren positiven Erfahrungen anderen Ländern auch mitzuteilen und die Kommunikation über viele Kulturen zu fördern. Dies versteht man normalerweise betreffend Förderalismus. Problemverschiebungen und Vorwürfe bringt niemanden weiter. Vertrauen schenken betreffend Erfindungen, ökologischen Lösungen und förderalistische Kommunikationen in ganz Europa über Kontakte hilft da einiges mehr. Die Jungen möchten keinen Stillstand für die Zukunft. Das dies noch nicht rübergekommen ist?

    Martin Fischer, Worb

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